

Fachbereiche
Das Theater gilt in der Jugend- und Kulturarbeit als wirksame Form, das Leben in seiner Vielfalt und Problematik zu begreifen. Schwerpunkte liegen auf dem Improvisations-, Bilder- und Körpertheater, sowie auf aktuellen Inszenierungen zwischen Pädagogik und Kunst.
Theater spielen ermöglicht den Spielenden, sich mir ihrer Welt selbstbestimmt in der Gruppe auseinander zu setzen und im Ringen um Inhalte und Formen ein gemeinsames Bild von der Welt zu entwerfen. Eine qualifizierte Leitung initiiert, moderiert und begleitet diesen Prozess fachkundig und vermittelt auf dem gemeinsamen Weg der Suche die dafür notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, gerade so wie es der/die Einzelne mit seinen/ihren Stärken und Schwächen, bzw. Besonderheiten und das gemeinsame Unternehmen verlangen. So erleben die Beteiligten einen ästhetischen Prozess, der sie auf allen Ebenen von Körper, Geist und Hand fordert und fördert und neue Erfahrungen ermöglicht.
Es erlaubt den Zuschauenden im Idealfall die Begegnung mit einem Ergebnis, das ihnen ihre Sicht der Welt bewusst macht und auf produktive Weise infrage stellt.
Theater ist eine soziale Kunst insofern sie die in einer Gruppe von Menschen unterschiedlicher Prägung und Einstellung relevanten gesellschaftlichen Fragen auf künstlerischem Wege bearbeitet und die Antworten in einer Aufführung zur Diskussion stellt.
Literaturhinweis
Erschienen beim Deutschen Theaterverlag: das Buch zum Playbacktheater mit Kindern und Jugendlichen von Gitta Martens
Wisst ihr, was gestern passiert ist?
Kinder erzählen und spielen, Playbacktheater in Grundschule und Freizeit,
147 Seiten, Preis 19,80 € brutto
Kommentare zu diesem Buch können Sie direkt per e-Mail an Gitta Martens senden.
Aktuell
Theaterpädagoge/-in werden
Beginn der Grundlagenausbildung: 18. Juli 2011
Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen sind Fachleute für die Vermittlung von Kenntnissen über das Theaterspielen. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen aus ganz unterschiedlichen Kontexten. Ziel ist immer, die vie... > mehr lesen
Bergische Morgenpost. Samstag, 22. Januar 2011






